Das erste Zwischenziel ist erreicht

2. Spieltag, Jugend-Bezirksklasse, 12. November 2017

 

Am ersten Spieltag hatten die Veitsbronner U18-Volleyball-Mädels trotz äußerst knapper Besetzung bereits kurzzeitig am Sieg geschnuppert, am zweiten Spieltag und mit voll besetztem Kader war es dann endlich soweit: Gegen den TV Lauf stand am Ende ein 2:0 für die ASVlerinnen auf dem Spielberichtsbogen. Ein Ergebnis, das einerseits verdient und auf der anderen Seite doch auch glücklich zustande gekommen war. Man könnte nicht einmal sagen, dass die jungen Veitsbronnerinnen den Start ins Spiel verschlafen hätten. Doch aus der 3:1-Führung wurde ein 3:12-Rückstand, und das hatte mehr mit der eigenen fehlenden Fokussierung auf das Wesentliche zu tun als mit starken Aufschlägen der Gegnerinnen. Erst als es scheinbar zu spät schien, wurden die unsäglichen leichten Fehler abgestellt, konzentriert aufgebaut und gleichermaßen mutig und clever, sowie manches Mal auch glücklich angegriffen. Der Lohn waren Punktgewinne, der Laufer Vorsprung schmolz. Unter dem ASV-Druck erhöhte sich auch Fehlerquote der TVlerinnen, und alles zusammen verhalf dem Veitsbronner Spiel schließlich zum 25:23-Erfolg. Mit dem Satzgewinn hatten die ASV-Mädels nun den nötigen Rückenwind, um den zweiten Satz souveräner zu gestalten, den Lauferinnen immer einige Punkte voraus zu sein und schließlich die ersten zwei Punkte für die Tabelle zu sichern.

An einem besonders guten Tag hätten es vielleicht sogar mehr werden können, doch dafür hatten sich die Veitsbronner Mädels zu sehr vom grauen Wetter einschläfern – oder gar nicht erst aufwecken? – lassen. Starke, aber vor allem sichere Aufschläge der heimischen SpVgg Greuther Fürth beeindruckten im ersten Match des Tages zusätzlich. Zu wenig Bewegung, zu wenig Einsatz und zu wenig Glaube ans eigene Spiel waren die Folge. Dabei war man phasenweise durchaus auf Augenhöhe. Mit sauberem Spielaufbau und dem eigenen Angriff gelangen immer wieder Punkte, doch diese Phasen währten nie lange genug, um dauerhaft Schwung ins eigene Spiel zu bringen. Leichte Eigen- und viele Aufschlagfehler brachten die Gastgeberinnen immer wieder zurück ins Spiel.

 

Beide Spiele bieten den Mädels die Gelegenheit, viele Erfahrungen mit in die kommenden Heimspieltage zu nehmen. Ein Auftritt wie in weiten Teilen des zweiten Spiels sollte noch weitere Erfolge möglich machen.

 

Für die U18w des ASV Veitsbronn spielten: Anja Bruder, Heike Bruder, Christina Fuchs, Jule Lamprecht, Sophie Langfeld, Noreen Schraml, Lina Stubbe, Leoni Veit


Ein guter Start unter schwierigen Bedingungen

 1. Spieltag Jugend-Bezirksklasse, 15. Oktober 2017

 

Mit einer Mannschaftsstärke von elf Spielerinnen im Hintergrund war die U18w des ASV Veitsbronn für die Jugend-Bezirksklassen-Saison 2017/18 gemeldet worden. Zum Saisonstart waren davon noch acht Mädels übrig, doch als das erste Mal angepfiffen wurde, standen nur sechs in der Halle. Mit Noreen Schraml und Leoni Veit mussten ausgerechnet zwei der erfahrenen Spielerinnen den Spieltag absagen.

Doch das soll nur am Rande Thema sein, denn die verbliebene Sechs – unter Ihnen vier Spielerinnen, die auch in einer U16 spielberechtigt wären, drei davon Debütantinnen im 6er-Feld – zogen sich sehr achtbar aus der Affäre.

Wie bereits im Vorfeld angekündigt, musste auf dem Feld viel improvisiert werden. Nicht alles hatte im Vorfeld im Training eingeübt werden können.

Dennoch gelang gleich zum Auftakt gegen die gastgebenden Allersbergerinnen ein Satzgewinn! Anja und Heike Bruder glänzten mit starken Aufschlägen und – wenn der Veitsbronner Spielaufbau es zuließ – druckvollen Angriffen. Aber noch wichtiger war, wie sie das Zusammenspiel der neuen und unerfahreneren Spielerinnen koordinierten. Diese trugen ihren Teil mit viel Einsatz und hoher Konzentration dazu bei, dass regelmäßige Punktgewinne gelangen. Auch der zweite Satz war umkämpft und hätte sogar zum ASV-Sieg reichen können, doch letztlich fiel der Ball ein oder zweimal zu oft im eigenen Feld zu Boden, und ebenso häufig blieb der Aufschlag blieb zu früh an der Netzkante hängen. So konnten die DJK-Mädels ausgleichen. Im Tie-Break wurde deutlich, wieviel Konzentration das Großfeld und die noch ungewohnten Abläufe gerade den neuen Spielerinnen abverlangen. Die Fehlerquote wurde zu hoch, und die Sensation blieb aus.

Im zweiten Spiel gegen die bereits zuvor gegen Allersberg siegreichen Weisendorferinnen blieben die ASV-Mädels ohne Chance. Zu konstant waren die Leistungen der Gegnerinnen im Aufschlagspiel, bei der Feldabwehr und im Aufbauspiel.

 

Wie schon im letzten Jahr startet die Veitsbronner U18 mit einer äußerst achtbaren Leistung, die allerdings auch in diesem Jahr dadurch getrübt wird, dass neben der Anerkennung auch ein Sieg möglich gewesen wäre, wenn man mit der kompletten Mannschaft hätte antreten können.

 

Für die U18w des ASV Veitsbronn spielten: Anja Bruder, Heike Bruder, Christina Fuchs, Jule Lamprecht, Sophie Langfeld, Lina Stubbe