Knackpunkte

3. Spieltag Bezirksklasse Süd, 18. November 2017

 

Der verlorene erste Satz gegen die gastgebenden Rothenburger war der Knackpunkt für die Niederlage der Damen2-Volleyballerinnen in diesem ersten Spiel des dritten Spieltages. Die ASV-Damen starteten mit eigenem Aufschlag, hatten in einem ersten langen Ballwechsel auch ihre Chancen, doch am Ende gelang den Gastgeberinnen der Punktgewinn. Ein Problem wurde dies erst durch die anschließende Aufschlagserie, die die TSVlerinnen auf 7:0 wegziehen ließ. Ein denkbar schlechter Start, doch die Veitsbronnerinnen konnten sich berappeln. Bei 15:15 hatten sie den Rückstand ausgeglichen und führten kurz vor Satzende sogar mit 23:21. Dass man den Druck und die Konzentration der Aufholjagd in der entscheidenden Phase nicht aufrecht erhalten konnte, war der Grund, dass es am Ende mit 28:30 doch nicht zum Satzgewinn reichen sollte. Die Rothenburgerinnen hatten aus dem glücklichen Satzgewinn gelernt, ihre Vorsicht abzulegen. Auf Veitsbronner Seite schien der Trugschluss vorzuherrschen, der Satzverlust sei nur ein Betriebsunfall gewesen. Statt die Zügel jetzt erst recht anzuziehen, ließen die Damen das Spiel zu sehr laufen. Vielfach fehlte zunächst der letzte Schritt, dann die Präzision und letztendlich das Zutrauen, so dass die Punkte nicht mehr so selbstverständlich gelingen wollten. So war auch der zweite Satz verloren, und eigentlich wusste man gar nicht warum… Mit Umstellungen zum dritten Durchgang konnte das Veitsbronner Spiel auch von der Bank nicht mehr neu belebt werden. Vielmehr waren Mißverständnisse die Folge, so dass man in diesem letzten Satz chancenlos blieb.

Die Spielpause als Schiedsgericht kam den ASV-Damen nun gerade recht, um sich neu zu sortieren. Gegen die Weißenburger Zweite gelang ein Start nach Maß und ein souveräner erster Satzgewinn, aber leider keine schnelle Vorentscheidung, denn in einem umkämpften zweiten Satz konnten sich die Veitsbronnerinnen nicht absetzen. Erst in den letzten Ballwechseln gelangen ihnen wieder selbstverständliche Punktgewinne. Als in der Folge alles schon darauf hindeutete, dass das Spiel nun mit 3:0 ins Ziel laufen würde, mussten die ASVlerinnen mit der Verletzung von Zuspielerin Laura Müller, die ohne Fremdeinwirkung umknickte und nicht mehr weiterspielen konnte, erneut einen Nackenschlag hinnehmen. Jetzt noch eine Wende im Spiel wäre des Unbills an diesem Tag aber dann doch zu viel gewesen. Man hielt die Weißenburgerinnen bis zum Satzende auf Abstand und setzte damit die aktuelle Serie von einem Sieg pro Spieltag fort.

 

Für die Damen2 spielten: Katharina Eichinger, Karolin Franke, Dorit Isselhard, Tatjana Merkel, Laura Müller, Nicole Ruf, Sabrina Wiedmann, Jennifer Zeisler


Wir können wieder Freunde sein

1. Runde Bezirkspokal, 3. November 2017

 

Nachdem er in der letzten Saison für die Veitsbronner Zweite das Antrittsgeld nicht wert gewesen war, meinte es der Bezirkspokal in der ersten Runde dieser Spielzeit deutlich besser mit den ASV-Damen und machte Sympathiepunkte gut.

Beim Freitagabendspiel in Allersberg kamen sie ganz stark aus den Startlöchern. Druckvolle Aufschläge, eine konzentrierte Abwehr – mit sehr geringer Fehlerquote in ungewohnt flacher Halle – und viel Einsatz sorgten für einen souveränen Satzgewinn. Man war richtig drin im Spiel. Umso überraschender war, dass es im zweiten Satz auf einmal völlig gegensätzlich lief. Wachgerüttelt durch das Veitsbronner Spiel gingen die Gastgeberinnen nun deutlich mehr Risiko – und wurden auch deswegen belohnt, weil das Positionsspiel der ASV-Abwehr etwas zu nachlässig ausgeführt wurde und gleichzeitig die Aufschlagquote in den Keller fiel.

Nach dem Satzausgleich war auch der dritte Satz lange ausgeglichen, doch die Veitsbronnerinnen erarbeiteten sich ihre Souveränität zurück. Mit einem Schlussspurt schafften sie den 25:22-Satzgewinn nach 21:22-Rückstand und ließen im vierten Satz dann nichts mehr anbrennen.

Die zweite Runde führt die Damen 2 nun nach Ochenbruck.

 

Für die Damen2 spielten: Jennifer Brauner, Karolin Franke, Dorit Isselhard, Ann-Katrin Kögler, Tatjana Merkel, Laura Müller, Sabrina Wiedmann, Jennifer Zeisler


Eine unbefriedigende Gemengelage

2. Spieltag Bezirksklasse Süd, 21. Oktober 2017

 

Bis zum Mittwoch vor dem Spieltag hatten die Veitsbronnerinnen auf Antrag vom TSV Cadolzburg über eine Woche lang um einen Verlegungstermin gerungen. Just als klar war, dass man mit allen Terminvorschlägen gescheitert war, eine Einigung zwischen allen beteiligten Mannschaften zu erzielen, erreichte die ASV-Zweite am Donnerstagabend die Hiobsbotschaft, dass Zuspielerin Laura Müller aus familiären Gründen nicht am Spieltag würde teilnehmen können. Da aus dem hauteng geschnittenen Kader bereits Ann-Katrin Kögler langfristig abgesagt hatte und die zweite Zuspielerin des Teams, Karolin Franke, erst später zum Spieltag dazu stoßen konnte, stand nun auf einmal bei den Veitsbronnerinnen die Ampel auf Rot.

In den folgenden 24 Stunden glühten die Telefondrähte und Smartphone-Tastaturen heiß, um Spielerinnen zu finden und Spielberechtigungen einzuholen. Zum Glück erklärten sich mit Corinna Schuber und Jennifer Zeisler zwei „alte“ Bekannte bereit, kurzfristig und ohne jedes Mannschaftstraining das Damen 2-Trikot überzustreifen. Einzelne Absprachen, wie gespielt werden würde, waren teilweise erst kurz vor dem Aufwärmen zum ersten Spiel möglich.

Cadolzburg hatte sich neben der Verlegungsanfrage ebenfalls um eine Alternativ-Lösung bemüht und konnte immerhin sechs Spielerinnen aufs Feld schicken.

Die ASV-Zweite begann mit beiden „Neuzugängen“ – Corinna Schuber im Außenangriff und Jennifer Zeisler als Libera. Sabrina Wiedmann übernahm die Zuspielposition ähnlich unvorbereitet. Alle drei lösten Ihre Aufgabe sehr gut und trugen Ihren Teil dazu bei, dass die Veitsbronnerinnen im Duell der „Zusammengewürfelten“ vom Start weg die überlegene Mannschaft waren. Schnell lag man mit zwei Sätzen in Front. Dann jedoch schienen sich die ASVlerinnen zu sicher, vielleicht verlangte die neue Zusammenstellung auch zu viel Konzentration. Jedenfalls ging der dritte Satz verloren, und auch der vierte Durchgang wurde ein hartes Stück Arbeit, ehe der Heimsieg eingefahren war.

Jenseits der Personalsorgen der Teams aus Cadolzburg und Veitsbronn präsentierte sich mit der Zirndorfer Zweiten, Ihrerseits Absteiger aus der Bezirksliga, ein deutlich eingespielteres und daher druckvolleres Team. Ein völlig anderes Spiel für die gastgebenden Veitsbronnerinnen. Im ersten Satz – jetzt wieder mit angestammter Zuspielerin – offenbarten sich in der ASV-Defensive Probleme mit dem Aufschlag- und Angriffsspiel der TSVlerinnen. Selten konnte sich das Team von Druck befreien und seinerseits punkten.

Nach den Eindrücken des ersten Spiels wagte Trainer Andreas Hellmann erneut die Umstellung im Zuspiel. Für die Annahme und den Spielaufbau hatte diese Maßnahme den gewünschten Effekt, Auswirkungen auf der Zähltafel zeigten sich hingegen kaum. Zu unharmonisch und phasenweise zu mutlos vorgetragen, konnte das Veitsbronner Spiel die guten, allerdings auch nicht übermächtigen Gegnerinnen nicht in Verlegenheit bringen.

 

Für die beschriebene Ausgangslage sind drei Punkte zunächst einmal eine gute Ausbeute. Es hätte schlimmer kommen können… Und vielleicht dürfen wir eine – oder beide – unserer Aushilfen zukünftig auch im Training begrüßen? Wir würden uns jedenfalls über diese Unterstützung freuen!

Am 3. November tritt die Damen 2 das nächste Mal an – zum ersten Mal in dieser Saison auswärts bei der zweiten Mannschaft des DJK Allersberg in der ersten Runde im Wettbewerb um den Bezirkspokal.

 

Für die Damen2 spielten: Jennifer Brauner, Katharina Eichinger, Karolin Franke, Dorit Isselhard, Tatjana Merkel, Corinna Schuber, Sabrina Wiedmann, Jennifer Zeisler


Es hätte schlimmer kommen können...

1. Spieltag Bezirksklasse Süd, 7. Oktober 2017

 

Mit dem Zweit- (TSV Cadolzburg), Dritt- (SV Rednitzhembach) und Viertplatzierten (ASV Veitsbronn 2) der Vorsaison war zum Auftakt der Bezirksklasse 2017/18 in der Langenzenner Halle auf dem Papier gleich ein Hochkaräter geboten. Dass jedoch nichts so alt ist, wie der Erfolg von gestern, ist dieser Tage eine Weisheit für alle drei Mannschaften, die über den Sommer mit vergleichbaren Problemen zu kämpfen hatten: Geschrumpfte Kader und neubesetzte Schlüsselpositionen bedeuteten nicht nur in der Tabelle einen Neustart bei Null.

Dieser gelang den Rednitzhembacherinnen am besten, auch wenn es Ihnen die gastgebenden Veitsbronnerinnen sehr schwer machten. Nahezu über den kompletten Verlauf des ersten Satzes waren beide Teams gleichauf. Am Schluss retteten die Gäste einen kleinen Punktevorsprung zum 25:23 ins Ziel.

Die gute Leistung hatte aber auch den ASVlerinnen Selbstvertrauen gegeben, und so sah es lange Zeit danach aus, als sollten sie umgehend den Satzausgleich schaffen. Doch leider gelang es nicht, den Satz genauso konsequent zuende zu spielen, wie man ihn begonnen hatte. Im Schlussspurt fingen die Rednitzhembacherinnen das Veitsbronner Team zum erneuten und vorentscheidenden 25:23 noch ab. Für den dritten Satz hatte sich die ASV-Zweite zwar nochmal viel vorgenommen, doch nachdem ihren Gegnerinnen gleich eine lange Aufschlagserie gelang, war der Widerstand gebrochen, und es lief kaum noch etwas zusammen.

 

Die Vorfreude auf das anschließende Derby gegen den TSV Cadolzburg wurde zum Rohrkrepierer, als eine der nur sechs gegnerischen Spielerinnen während des Aufwärmens bereits passen musste. So blieben die Punkte kampflos in Veitsbronn, und Rednitzhembach konnte sich die erste Tabellenführung der Saison mit nach Hause nehmen.

 

Für die Damen2 spielten: Jennifer Brauner, Katharina Eichinger, Karolin Franke, Dorit Isselhard, Ann-Katrin Kögler, Tatjana Merkel, Laura Müller, Sabrina Wiedmann