Ausgespielt

8. Spieltag Bezirksklasse Süd, 17. März 2018

 

Am letzten Spieltag der Bezirksklassen-Saison 2017/18 merkte man den Damen der Veitsbronner Zweiten an, dass es um nichts mehr ging. Eine Spielzeit durchgängig am Existenzminimum hatte körperlich, aber auch mental viel Kraft gekostet, und auch diesmal war der Kader durch Absagen zusammengeschmolzen.

Gegen die Gastgeberinnen aus Feuchtwangen, denen man zwei Wochen zuvor noch einen Punkt abgeknöpft hatte, war das Veitsbronner Spiel weitgehend solide, doch für eine weitere Überraschung der Damen vom TuS sollte das nicht reichen. In den entscheidenden Phasen aller drei Durchgänge reichten jeweils wenige Unsicherheiten, um das ASV-Spiel bis zum Satzverlust komplett aus den Angeln zu heben.

Ein positives Abschlusserlebnis hatten sich die Damen für das letzte Spiel gegen die Zweite vom TSV Weißenburg vorgenommen. Doch gegen die frei aufspielende junge Mannschaft ging man es auf Veitsbronner Seite zunächst zu locker an, um dann zunehmend zu verkrampfen. Ohne ein Bein an die Erde zu bekommen, verlor man auch das zweite Spiel und damit die Chance, in der Abschlusstabelle doch noch auf den 5. Platz empor zu klettern.

 

Weit mehr auf dem Spiel steht am Dienstag, den 27. März, wenn die Veitsbronner Zweite zur zweiten Runde des Bezirkspokals in Ochenbruck zu Gast ist. Beide Mannschaften kennen sich gut, so dass eine konzentrierte Leistung notwendig sein wird, will man auf Seiten des ASV die Saison noch ein klein wenig verlängern.

 

Für die Damen2 spielten: Jennifer Brauner, Katharina Eichinger, Karolin Franke, Katharina Kremer, Dorit Isselhard, Tatjana Merkel, Sabrina Wiedmann


Ein Punkt ist besser als keiner

7. Spieltag Bezirksklasse Süd, 3. März 2018

 

Beim letzten Heimspiel der Saison waren die Zirndorfer Zweite und das Team aus Feuchtwangen bei den zweiten Volleyball-Damen zu Gast. Gegen die Zweit- und Drittplatzierten der Tabelle, war für das ASV-Team nicht unbedingt mit Punkten zu rechnen.

Das erste Spiel gegen Zirndorf sollte diese Annahme bestätigen. Zwar boten die Veitsbronnerinnen eine solide Leistung und konnten sich Durchgang für Durchgang steigern, doch ein Satzgewinn war trotzdem nicht zu verbuchen.

Diese Steigerung hatte jedoch Mut gemacht für das zweite Spiel des Tages. Daran wollte man anknüpfen. Doch das Gegenteil war der Fall. Gegen die in dieser Saison noch unbekannten Gegnerinnen kamen die ASVlerinnen überhaupt nicht ins Spiel. Es fehlten Konzentration und Bewegung, viele Aktionen blieben Stückwerk.

Nach dem verlorenen ersten Satz zeigten die ASVlerinnen Moral und kämpften sich zurück in die Partie und schafften den Satzausgleich, der mit 26:24 knapper ausfiel als nötig gewesen wäre. Aber auch die Feuchtwanger Damen zeigten Comeback-Qualitäten und ließen sich vom Satzausgleich nicht beeindrucken. Im dritten Satz hatten sie das Heft wieder in der Hand und gingen erneut in Führung. Vielleicht waren sie sich nun zu sicher, auf jeden Fall aber starteten die Veitsbronnerinnen furios in den vierten Durchgang und lagen nach mehreren Aufschlagserien schnell und deutlich vorne. Schließlich musste der Tie-Break entscheiden, und auch hier kamen die ASV-Damen gut aus den Startlöchern. Leider gelang es nicht, den Vorsprung zu halten, beide Teams spielten nun auf Augenhöhe und wechselten sich mit der Führung ab – am Ende mit dem glücklicheren Ende für die Gäste, die die Verlängerung mit 18:16 für sich entscheiden konnten.

So blieb die Veitsbronner Zweite zum ersten Mal in dieser Saison an einem Spieltag sieg-, aber nicht punktlos. Und dass man mit dem Punkt durchaus zufrieden sein durfte, zeigte der recht souveräne 3:1-Sieg der Damen aus Feuchtwangen gegen die Zirndorfer Zweite im abschließenden Spiel.

 

Für die Damen2 spielten: Jennifer Brauner, Katharina Eichinger, Karolin Franke, Dorit Isselhard, Katharina Kremer, Tatjana Merkel, Jennifer Zeisler


Zum ersten Mal in dieser Saison volle Punkte

6. Spieltag Bezirksklasse Süd, 3. Februar 2018

 

Eine Serie ist gerissen! Doch die Veitsbronner Volleyball-Damen 2 wird sich darüber nicht beschweren wollen. Gab es sonst verlässlich einen Sieg pro Spieltag, kehrten sie vom Auswärtsspieltag in Burgbernheim mit zwei erfolgreich bestrittenen Spielen und vollen sechs Punkten nach Hause zurück.

Das Spiel gegen die am Tabellenende stehenden Gastgeberinnen entwickelte sich erwartungsgemäß für die favorisierten Veitsbronnerinnen. Nach ein paar Punkten Geplänkel zu Satzbeginn konnten sie sich in den ersten beiden Sätzen jeweils souverän absetzen und eine 2:0-Satzführung herausspielen. Im Gefühl des sicheren Sieges und gleichzeitig im Angesicht der nun alles riskierenden Burgbernheimerinnen ließen sich die ASVlerinnen in Durchgang drei überrumpeln. Klar und deutlich schafften die Gastgeberinnen den Anschluss. Zum Start in den vierten Satz waren die Veitsbronnen Damen wieder wach, und doch entwickelte sich der Satz zu einem Spiegelbild des Spiels: Ein paar Punkte hin und her, Veitsbronner Vorsprung, Burgbernheimer Comeback – und am Ende retteten die ASV-Volleyballerinnen den 25:23-Satz- und Spielgewinn über die Ziellinie.

Im zweiten Spiel stand die Revanche gegen die in der Tabelle vor den ASVlerinnen stehende TSG Geslau-Buch auf dem Programm. Hatte man das Hinspiel in Geslau noch wir-können-auch-nicht-so-genau-sagen-wie verloren, wussten die Spielerinnen um Trainer Andreas Hellmann diesmal, was auf sie zukommen würde – und die notwendigen Wechseloptionen hatte man auch auf der Bank. Von Beginn an waren die Veitsbronnerinnen das druckvollere Team, doch sie sahen sich einer Gummiwand aus Geslau gegenüber. Immer wieder kamen auch die unmöglichsten Bälle irgendwie zurück und wollten konzentriert neu aufgebaut werden. Lange Ballwechsel und ein enges Spiel waren die Folge. Am Ende gelang es den ASVlerinnen, sich für ihren konstant betriebenen Aufwand zu belohnen und mit einem 3:0 (25:22, 25:16, 27:25) die zweiten drei Punkte des Tages einzufahren.

In einer sehr stark von Improvisation gekennzeichneten Saison muss gesagt werden: Zwei Spieltage vor Saisonende hat das ASV-Team mit dem Abstieg endgültig nichts mehr zu tun – und mit bislang einem Spieltag weniger als das direkte Umfeld geht vielleicht sogar noch etwas nach vorn.

 

Für die Damen2 spielten: Jennifer Brauner, Katharina Eichinger, Karolin Franke, Dorit Isselhard, Tatjana Merkel, Nicole Ruf, Sabrina Wiedmann, Jennifer Zeisler


Mit zwei Punkten aus dem Winterschlaf

5. Spieltag Bezirksklasse Süd, 20. Januar 2017

 

Erwartet holprig verlief der Start der zweiten Volleyball-Damenmannschaft des ASV Veitsbronn nach der langen Winterpause in Jahr 2018. Dass sich auch Zuspielerin Karolin Franke gesundheitlich angeschlagen durch den Spieltag kämpfen musste, machte die Ausgangssituation nicht unbedingt leichter.

Insofern war es vielleicht sogar positiv, dass der Rückrundenauftakt bei den Tabellenführerinnen aus Rednitzhembach stattfand. Hier hatte man ohnehin nicht unbedingt mit einem Sieg gerechnet und konnte sich dementsprechend einigermaßen befreit in den Wettkampf zurücktasten. Schnell wurde offenbar, woran das ASV-Spiel hakte: Es fehlte an Konzentration und Wettkampfschärfe, das Positionsspiel wurde zu langsam und ungenau umgesetzt. Zwar konnten die Veitsbronnerinnen mitspielen, richtig in Bedrängnis brachten sie die Gastgeberinnen jedoch in keinem der drei Sätze.

Mehr versprach man sich im zweiten Match des Tages gegen den TSV 2000 Rothenburg, doch wieder verlief der Start ins Spiel holprig. Der erste Satz ging verloren. Doch mit Beginn des zweiten Durchgangs ging ein Ruck durchs Team. Beflügelt von in dieser Phase guten und druckvollen Aufschlägen gelang zunächst der Satzausgleich, und nach einem umkämpften dritten Satz lagen die ASVlerinnen in Führung. Was sich jedoch gegen Ende des Durchgangs schon angedeutet hatte, wurde in der Folge Realität. Die Rothenburgerinnen kamen zurück ins Spiel, während die Veitsbronnerinnen komplett den Faden verloren. Nur zwölf Punkte gelangen beim erneuten Rothenburger Satzausgleich. Ein Punkt für die Tabelle war verloren, doch einen zweiten wollte man sich nicht auch noch nehmen lassen. Den ASVlerinnen gelang ein guter Start in den Tie-Break und damit die Vorentscheidung über den Sieg.

Damit gelang die Revanche für die Hinspiel-Niederlage in Rothenburg, und auch die Serie von einem Sieg pro Spieltag wurde gewahrt – mehr als man unter den gegebenen Vorzeichen erwarten durfte.

 

Für die Damen2 spielten: Jennifer Brauner, Katharina Eichinger, Karolin Franke, Dorit Isselhard, Tatjana Merkel, Nicole Ruf, Sabrina Wiedmann


Mit dem Rücken zur Wand

4. Spieltag Bezirksklasse Süd, 2. Dezember 2017

 

Zwei Verletzte, ein krankheitsbedingter Ausfall und eine lang bekannte Absage, das waren die Vorzeichen für den letzten Spieltag der zweiten Volleyballdamenmannschaft des ASV Veitsbronn vor der Weihnachtspause. Da auch aus der Damen 3 niemand als Unterstützung den Kader aufstocken konnte, musste es die Zwei in Geslau zu sechst regeln.

Libera Jennifer Zeisler fand sich im Außenangriff wieder, was sich weniger auf die Offensive auswirkte – vielmehr lieferte sie dort eine konstant starke Leistung – als auf die Stabilität in Annahme und Abwehr. Dennoch gelang den Veitsbronnerinnen ein Start nach Maß. Den ersten knappen Satzentscheid verbuchten sie mit 25:23 für sich. In einem sehr seltsamen Spiel, in dem beiden Mannschaften vielfach Serien gelangen, wähnten sich die ASVlerinnen bereits kurz vor dem vermeintlich vorentscheidenden zweiten Satzgewinn, doch die Geslauer Moral stimmte. Nun machte sich bemerkbar, dass man ohne Wechseloptionen angereist war. Einmal den Gegner stören, eine kurze Verschnaufpause für eine Angreiferin, oder vielleicht eine punktuelle taktische Umstellung – alle diese Möglichkeiten standen nur den Gegnerinnen zur Verfügung. So standen die Veitsbronnerinnen mit dem Rücken zur Wand und mussten den zweiten Durchgang ebenso abgeben (22:25) wie auch den dritten (23:25). Damit war die Luft raus und das Spiel entschieden. Geslau-Buch machte in einem weniger knappen vierten Satz endgültig den Deckel drauf.

Der bisherigen Saison-Logik der Damen 2-Spieltage folgend, immer einen Sieg und eine Niederlage aufs Konto einzuzahlen, musste nun der Sieg gegen Burgbernheim her, die der TSG Geslau-Buch im zweiten Spiel ebenfalls knapp unterlegen gewesen waren.

Das Burgbernheimer Spiel lag den Veitsbronnerinnen besser, und mit mutiger und druckvoller Leistung erspielten sie sich eine 2:0-Satzführung. Dann jedoch fiel die Konzentration in den Keller.

Waren es die vielen umkämpften Ballwechsel des Spieltages oder die lockende Versuchung eines kurz bevorstehenden Abendessens? Vermutlich ein bißchen von beidem… Die leichten Fehler im ASV-Spiel nahmen zu, es gelangen kaum noch schnelle Punkte, und auch die Defizite in der Defensive wurden ein ums andere Mal ausgenutzt. Die Burgbernheimerinnen konnten sich aus vom ASV-Druck befreien und schafften mit deutlichen Satzgewinnen zunächst den Anschluss und dann den Ausgleich.

Sollte es am Ende nur zu einem einzigen Punkt für die Tabelle reichen?

Die Damen rissen sich noch einmal zusammen, wählten eine leicht verdrehte Startaufstellung und konnten so ihre Gegnerinnen überraschen. Der umkämpfte Tie-Break ging als positiver Schlusspunkt eines langen Spieltages an die Veitsbronnerinnen.

 

Für die Damen2 spielten: Jennifer Brauner, Katharina Eichinger, Karolin Franke, Dorit Isselhard, Nicole Ruf, Jennifer Zeisler


Knackpunkte

3. Spieltag Bezirksklasse Süd, 18. November 2017

 

Der verlorene erste Satz gegen die gastgebenden Rothenburger war der Knackpunkt für die Niederlage der Damen2-Volleyballerinnen in diesem ersten Spiel des dritten Spieltages. Die ASV-Damen starteten mit eigenem Aufschlag, hatten in einem ersten langen Ballwechsel auch ihre Chancen, doch am Ende gelang den Gastgeberinnen der Punktgewinn. Ein Problem wurde dies erst durch die anschließende Aufschlagserie, die die TSVlerinnen auf 7:0 wegziehen ließ. Ein denkbar schlechter Start, doch die Veitsbronnerinnen konnten sich berappeln. Bei 15:15 hatten sie den Rückstand ausgeglichen und führten kurz vor Satzende sogar mit 23:21. Dass man den Druck und die Konzentration der Aufholjagd in der entscheidenden Phase nicht aufrecht erhalten konnte, war der Grund, dass es am Ende mit 28:30 doch nicht zum Satzgewinn reichen sollte. Die Rothenburgerinnen hatten aus dem glücklichen Satzgewinn gelernt, ihre Vorsicht abzulegen. Auf Veitsbronner Seite schien der Trugschluss vorzuherrschen, der Satzverlust sei nur ein Betriebsunfall gewesen. Statt die Zügel jetzt erst recht anzuziehen, ließen die Damen das Spiel zu sehr laufen. Vielfach fehlte zunächst der letzte Schritt, dann die Präzision und letztendlich das Zutrauen, so dass die Punkte nicht mehr so selbstverständlich gelingen wollten. So war auch der zweite Satz verloren, und eigentlich wusste man gar nicht warum… Mit Umstellungen zum dritten Durchgang konnte das Veitsbronner Spiel auch von der Bank nicht mehr neu belebt werden. Vielmehr waren Mißverständnisse die Folge, so dass man in diesem letzten Satz chancenlos blieb.

Die Spielpause als Schiedsgericht kam den ASV-Damen nun gerade recht, um sich neu zu sortieren. Gegen die Weißenburger Zweite gelang ein Start nach Maß und ein souveräner erster Satzgewinn, aber leider keine schnelle Vorentscheidung, denn in einem umkämpften zweiten Satz konnten sich die Veitsbronnerinnen nicht absetzen. Erst in den letzten Ballwechseln gelangen ihnen wieder selbstverständliche Punktgewinne. Als in der Folge alles schon darauf hindeutete, dass das Spiel nun mit 3:0 ins Ziel laufen würde, mussten die ASVlerinnen mit der Verletzung von Zuspielerin Laura Müller, die ohne Fremdeinwirkung umknickte und nicht mehr weiterspielen konnte, erneut einen Nackenschlag hinnehmen. Jetzt noch eine Wende im Spiel wäre des Unbills an diesem Tag aber dann doch zu viel gewesen. Man hielt die Weißenburgerinnen bis zum Satzende auf Abstand und setzte damit die aktuelle Serie von einem Sieg pro Spieltag fort.

 

Für die Damen2 spielten: Katharina Eichinger, Karolin Franke, Dorit Isselhard, Tatjana Merkel, Laura Müller, Nicole Ruf, Sabrina Wiedmann, Jennifer Zeisler


Wir können wieder Freunde sein

1. Runde Bezirkspokal, 3. November 2017

 

Nachdem er in der letzten Saison für die Veitsbronner Zweite das Antrittsgeld nicht wert gewesen war, meinte es der Bezirkspokal in der ersten Runde dieser Spielzeit deutlich besser mit den ASV-Damen und machte Sympathiepunkte gut.

Beim Freitagabendspiel in Allersberg kamen sie ganz stark aus den Startlöchern. Druckvolle Aufschläge, eine konzentrierte Abwehr – mit sehr geringer Fehlerquote in ungewohnt flacher Halle – und viel Einsatz sorgten für einen souveränen Satzgewinn. Man war richtig drin im Spiel. Umso überraschender war, dass es im zweiten Satz auf einmal völlig gegensätzlich lief. Wachgerüttelt durch das Veitsbronner Spiel gingen die Gastgeberinnen nun deutlich mehr Risiko – und wurden auch deswegen belohnt, weil das Positionsspiel der ASV-Abwehr etwas zu nachlässig ausgeführt wurde und gleichzeitig die Aufschlagquote in den Keller fiel.

Nach dem Satzausgleich war auch der dritte Satz lange ausgeglichen, doch die Veitsbronnerinnen erarbeiteten sich ihre Souveränität zurück. Mit einem Schlussspurt schafften sie den 25:22-Satzgewinn nach 21:22-Rückstand und ließen im vierten Satz dann nichts mehr anbrennen.

Die zweite Runde führt die Damen 2 nun nach Ochenbruck.

 

Für die Damen2 spielten: Jennifer Brauner, Karolin Franke, Dorit Isselhard, Ann-Katrin Kögler, Tatjana Merkel, Laura Müller, Sabrina Wiedmann, Jennifer Zeisler


Eine unbefriedigende Gemengelage

2. Spieltag Bezirksklasse Süd, 21. Oktober 2017

 

Bis zum Mittwoch vor dem Spieltag hatten die Veitsbronnerinnen auf Antrag vom TSV Cadolzburg über eine Woche lang um einen Verlegungstermin gerungen. Just als klar war, dass man mit allen Terminvorschlägen gescheitert war, eine Einigung zwischen allen beteiligten Mannschaften zu erzielen, erreichte die ASV-Zweite am Donnerstagabend die Hiobsbotschaft, dass Zuspielerin Laura Müller aus familiären Gründen nicht am Spieltag würde teilnehmen können. Da aus dem hauteng geschnittenen Kader bereits Ann-Katrin Kögler langfristig abgesagt hatte und die zweite Zuspielerin des Teams, Karolin Franke, erst später zum Spieltag dazu stoßen konnte, stand nun auf einmal bei den Veitsbronnerinnen die Ampel auf Rot.

In den folgenden 24 Stunden glühten die Telefondrähte und Smartphone-Tastaturen heiß, um Spielerinnen zu finden und Spielberechtigungen einzuholen. Zum Glück erklärten sich mit Corinna Schuber und Jennifer Zeisler zwei „alte“ Bekannte bereit, kurzfristig und ohne jedes Mannschaftstraining das Damen 2-Trikot überzustreifen. Einzelne Absprachen, wie gespielt werden würde, waren teilweise erst kurz vor dem Aufwärmen zum ersten Spiel möglich.

Cadolzburg hatte sich neben der Verlegungsanfrage ebenfalls um eine Alternativ-Lösung bemüht und konnte immerhin sechs Spielerinnen aufs Feld schicken.

Die ASV-Zweite begann mit beiden „Neuzugängen“ – Corinna Schuber im Außenangriff und Jennifer Zeisler als Libera. Sabrina Wiedmann übernahm die Zuspielposition ähnlich unvorbereitet. Alle drei lösten Ihre Aufgabe sehr gut und trugen Ihren Teil dazu bei, dass die Veitsbronnerinnen im Duell der „Zusammengewürfelten“ vom Start weg die überlegene Mannschaft waren. Schnell lag man mit zwei Sätzen in Front. Dann jedoch schienen sich die ASVlerinnen zu sicher, vielleicht verlangte die neue Zusammenstellung auch zu viel Konzentration. Jedenfalls ging der dritte Satz verloren, und auch der vierte Durchgang wurde ein hartes Stück Arbeit, ehe der Heimsieg eingefahren war.

Jenseits der Personalsorgen der Teams aus Cadolzburg und Veitsbronn präsentierte sich mit der Zirndorfer Zweiten, Ihrerseits Absteiger aus der Bezirksliga, ein deutlich eingespielteres und daher druckvolleres Team. Ein völlig anderes Spiel für die gastgebenden Veitsbronnerinnen. Im ersten Satz – jetzt wieder mit angestammter Zuspielerin – offenbarten sich in der ASV-Defensive Probleme mit dem Aufschlag- und Angriffsspiel der TSVlerinnen. Selten konnte sich das Team von Druck befreien und seinerseits punkten.

Nach den Eindrücken des ersten Spiels wagte Trainer Andreas Hellmann erneut die Umstellung im Zuspiel. Für die Annahme und den Spielaufbau hatte diese Maßnahme den gewünschten Effekt, Auswirkungen auf der Zähltafel zeigten sich hingegen kaum. Zu unharmonisch und phasenweise zu mutlos vorgetragen, konnte das Veitsbronner Spiel die guten, allerdings auch nicht übermächtigen Gegnerinnen nicht in Verlegenheit bringen.

 

Für die beschriebene Ausgangslage sind drei Punkte zunächst einmal eine gute Ausbeute. Es hätte schlimmer kommen können… Und vielleicht dürfen wir eine – oder beide – unserer Aushilfen zukünftig auch im Training begrüßen? Wir würden uns jedenfalls über diese Unterstützung freuen!

Am 3. November tritt die Damen 2 das nächste Mal an – zum ersten Mal in dieser Saison auswärts bei der zweiten Mannschaft des DJK Allersberg in der ersten Runde im Wettbewerb um den Bezirkspokal.

 

Für die Damen2 spielten: Jennifer Brauner, Katharina Eichinger, Karolin Franke, Dorit Isselhard, Tatjana Merkel, Corinna Schuber, Sabrina Wiedmann, Jennifer Zeisler


Es hätte schlimmer kommen können...

1. Spieltag Bezirksklasse Süd, 7. Oktober 2017

 

Mit dem Zweit- (TSV Cadolzburg), Dritt- (SV Rednitzhembach) und Viertplatzierten (ASV Veitsbronn 2) der Vorsaison war zum Auftakt der Bezirksklasse 2017/18 in der Langenzenner Halle auf dem Papier gleich ein Hochkaräter geboten. Dass jedoch nichts so alt ist, wie der Erfolg von gestern, ist dieser Tage eine Weisheit für alle drei Mannschaften, die über den Sommer mit vergleichbaren Problemen zu kämpfen hatten: Geschrumpfte Kader und neubesetzte Schlüsselpositionen bedeuteten nicht nur in der Tabelle einen Neustart bei Null.

Dieser gelang den Rednitzhembacherinnen am besten, auch wenn es Ihnen die gastgebenden Veitsbronnerinnen sehr schwer machten. Nahezu über den kompletten Verlauf des ersten Satzes waren beide Teams gleichauf. Am Schluss retteten die Gäste einen kleinen Punktevorsprung zum 25:23 ins Ziel.

Die gute Leistung hatte aber auch den ASVlerinnen Selbstvertrauen gegeben, und so sah es lange Zeit danach aus, als sollten sie umgehend den Satzausgleich schaffen. Doch leider gelang es nicht, den Satz genauso konsequent zuende zu spielen, wie man ihn begonnen hatte. Im Schlussspurt fingen die Rednitzhembacherinnen das Veitsbronner Team zum erneuten und vorentscheidenden 25:23 noch ab. Für den dritten Satz hatte sich die ASV-Zweite zwar nochmal viel vorgenommen, doch nachdem ihren Gegnerinnen gleich eine lange Aufschlagserie gelang, war der Widerstand gebrochen, und es lief kaum noch etwas zusammen.

 

Die Vorfreude auf das anschließende Derby gegen den TSV Cadolzburg wurde zum Rohrkrepierer, als eine der nur sechs gegnerischen Spielerinnen während des Aufwärmens bereits passen musste. So blieben die Punkte kampflos in Veitsbronn, und Rednitzhembach konnte sich die erste Tabellenführung der Saison mit nach Hause nehmen.

 

Für die Damen2 spielten: Jennifer Brauner, Katharina Eichinger, Karolin Franke, Dorit Isselhard, Ann-Katrin Kögler, Tatjana Merkel, Laura Müller, Sabrina Wiedmann