Spannende Experimente im Labor

Freundschaftsturnier der SpVgg Greuther Fürth, 7. April 2019

 

Zum zweiten Mal in der eigentlich spielfreien Zeit nach der Saison 2018/2019 hatte die SpVgg Greuther Fürth zu einem Freundschaftsturnier eingeladen. Dieses Mal trafen sich mit sechs Mannschaften die doppelte Anzahl Teams wie beim letzten Mal.

War es beim letzten Mal für die ASV Volleyballerinnen noch als Saisonausklang, warf dieses Mal bereits die kommende Saison ihre Schatten voraus. In veränderter Besetzung war das Team um Trainer Andreas Hellmann entschlossen – obwohl erst kurz eingeübt - etwas Neues auf dem Feld auszuprobieren. Dementsprechend lief erwartungsgemäß vieles nervös und hektisch, und beileibe nicht alles rund. Aber trotz einer 0:3-Niederlage gegen die U16w der Gastgeberinnen, konnten die Mädels zufrieden sein. Zumindest die Sätze zwei und drei gingen nur knapp verloren, wichtige Erfahrungen zum Verhalten auf dem Feld konnten gemacht werden, und wenn alles konzentriert ablief, waren auch altbekannte Stärken wieder zu sehen und sorgten für Punkte.

Ähnlich begann das zweite Spiel des Tages gegen den TSV Georgensgmünd. Nach einem guten Start verkeilten sich die ASVlerinnen in einer Abwehrsituation und mussten den ersten Durchgang den Gegnerinnen überlassen.

Als während des zweiten Satz Evelyn angeschlagen pausieren musste und durch die Auswechselung die Grundaufstellung durcheinander geriet, entschied man sich, den Schritt aus dem Labor zurückzugehen und das Turnier im bewährten System der Saison zuende zu spielen. Die nun freieren Köpfe gaben mehr Sicherheit. Die Veitsbronnerinnen verringerten die Fehlerquote und erhöhten den Druck. Mit zwei Satzgewinnen zum 2:1-Sieg gelang auch noch die Belohnung auf der Zähltafel für einen intensiven Turniertag.

 

Für den ASV spielten: Miriam Falco, Christina Fuchs, Jule Lamprecht, Sophie Langfeld, Evelyn Orzescu, Maren Rahner, Amelie Schmid


Ein überraschender Saisonausklang

Freundschaftsturnier der SpVgg Greuther Fürth, 3. März 2019

 

Nur eine Woche nach dem Bezirkspokalfinale hatte die SpVgg Greuther Fürth zu einem Freundschaftsturnier eingeladen. Eigentlich ein perfekter Saisonausklang, zehrte der Termin am Beginn der Faschingsferien an den Teilnehmerzahlen, so dass letztlich mit den Gastgeberinnen, einer Mannschaft aus Lauf und den ASV-Mädels lediglich drei Mannschaften aufeinander trafen.

Eigentlich gemeldet mit acht Spielerinnen, wähnte sich Trainer Andreas Hellmann auf der sicheren Seite – auch als eine Spielerin ein Missverständnis um den Termin eingestehen musste. Am Donnerstagabend verletzte sich eine weitere Spielerin im Training, und als dann noch eine dritte Spielerin krank ausfiel, war man auf ASV-Seite froh, dass wenigstens kein Pflichtspiel auf dem Plan stand. Alle Bemühungen noch eine Spielerin aufzutreiben, schlugen fehl, so dass man sich letztlich jeweils eine Spielerin der gegnerischen Mannschaften auslieh.

Während des Schiedsgerichts der ersten Begegnung wähnte man sich auf Veitsbronner Seite auch ein diesem Turniertag als Underdog. Umso überraschender war der Gewinn des ersten Satzes gegen die Fürtherinnen. Zwar profitierten die ASV-Mädels von Fehlern im Spiel ihrer Gegnerinnen, auf der anderen Seite spielten sie ihr Spiel aber auch konzentriert und machten es der SpVgg mit viel Einsatz nicht leicht. Zwar gelang es den Gastgeberinnen in der Folge, die Verhältnisse wieder gerade zu rücken, aber ein Satzgewinn stand schon mal auf der Habenseite.

Dass es mehr werden sollte, war dem Auftakt des zweiten Spiels gegen den TV Lauf nicht zu entnehmen. Die hohe Einsatzbereitschaft schien in der Kabine geblieben, und in der Folge machte sich Verunsicherung und Frust breit. Mit 11:25 ging der Satz deutlich verloren. Mit Beginn des zweiten Durchgangs rissen sich die Veitsbronnerinnen jedoch wieder zusammen. Zwar dauerte es einige Punkte, bevor man über den Kampf zurück ins Spiel gefunden hatte, doch dann konnten sich die Mädels wieder auf ihre Stärken verlassen und einen souveränen Satzausgleich erspielen. Erfreulicherweise ging es auch im dritten Durchgang so weiter, und der Vorsprung reichte aus, um in der Phase leicht zitternder Knie kurz vor Satzende nicht mehr unter zu großen Druck zu geraten.

 

Für den ASV spielten: Lara Bamberger, Miriam Falco, Jule Lamprecht, Melissa Minich, Evelyn Orzescu – mit freundlicher Unterstützung von Lotte (TV Lauf) und Christina (SpVgg Greuther Fürth)


Erfolgreich ohne Satzgewinn

Bezirkspokal, 24. Februar 2018

 

Zum zweiten Mal binnen Wochenfrist blieb sich der ASV Veitsbronn als einzig möglicher Ausrichter für das Bezirkspokalfinale – diesmal der Altersklasse U16w.

Allein die Teilnahme an der A-Endrunde darf für das Veitsbronner Team – in der Runde noch Kreisliga-Zweiter – als Erfolg gesehen werden. Dass es wohl nichts werden würde mit dem Traum, den Pokal am Ende auch mit nach Hause zu nehmen, deutete sich jedoch recht früh an. Sowohl der TSV Feucht, als auch die Gegnerinnen vom Post SV Nürnberg zeigten das dynamischere Spiel. Dennoch steckten die ASVlerinnen nie auf, stellten sich der Herausforderung und bissen sich in jedes einzelne Spiel hinein.

Der Lohn war im abschließenden Spiel um den 5. Platz zum Greifen nah. Im zweiten Durchgang gegen die Ansbacher Dritte konnten die Veitsbronnerinnen auf Augenhöhe mitspielen und hatten beim Stand von 20:15 bereits eine Hand am Satzgewinn. Ein kleiner Fehler hier, eine überhastete Aktion dort, eine leichte Ungenauigkeit in der Annahme, eine Prise zu wenig Mut im Angriff... mit dem schmelzenden Vorsprung wuchs die Nervosität, und so konnten die Ansbacherinnen den Satz noch umbiegen.

Am Ende mag für die U16w lediglich der 6. Platz stehen, doch die Spiele des Bezirkspokals haben darüber hinaus gezeigt, wohin die Trainingsreise über den Sommer gehen muss, als auch Mut gemacht, dass die Mannschaft durchaus in der Lage ist, diese nächsten Schritte zu machen.

 

Für den ASV spielten: Miriam Falco, Christina Fuchs, Marie Heininger, Jule Lamprecht, Melissa Minich, Evelyn Orzescu, Maren Rahner, Amelie Schmid, Xenya Vynarska


Hochspannung am Sonntag

Qualifikation zum Bezirkspokal U16w, 3. Februar 2019

 

Als erster Spieltag nach der Winterpause stand für die U16-Mädels des ASV Veitsbronn die Qualifikation zum Bezirkspokal beim TV Erlangen auf dem Programm. Die lange Geschichte des Spieltags ist schnell erzählt.

Beide Gegner – sowohl die gastgebenden Erlangerinnen, Letztplatzierte der Jugend-Bezirksliga, als auch der TC Höchstadt II, Vorletzte der Jugend-Bezirksklasse – warteten mit einer ähnlichen Spielanlage auf, die zunächst auf Sicherheit bedacht war, und bei der eher überraschende Bälle statt zwingenden Aufbauspiels für die Veitsbronner Abwehr gefährlich wurden. Konzentration und Beweglichkeit standen im Vordergrund.

In den Phasen, in denen die ASV-Mädels diese Tugenden an den Tag legten, gelangen mit druckvollem Aufschlag und sauberem Spielaufbau aus der reiferen Spielanlage schöne und regelmäßige Punkte. Dass beide Spiele dennoch erst im Tie-Break entschieden wurden, lag daran, dass das Team eben dieses Konzentrationsniveau nicht durchgängig halten konnte, sich von verschiedenen Aufstellungen aus der Ruhe bringen ließ und taktische Anweisungen nicht immer konsequent umsetzte. Mit 15:5 und 15:7 waren die Veitsbronnerinnen letztlich jedoch immer voll da, wenn es darum ging, den berühmt-berüchtigten Sack zuzumachen.

Alle elf Spielerinnen konnten eingesetzt werden und somit Wettkampferfahrung sammeln, was bei den wenigen Spieltagen der U16w genauso hoch zu bewerten ist, wie der Gewinn dieses Qualifikations-Dreier-Spieltags.

 

Für den ASV spielten: Lara Bamberger, Miriam Falco, Christina Fuchs, Marie Heininger, Melissa Minich, Evelyn Orzescu, Maren Rahner, Amelie Schmid, Emma Steiner, Xenya Vynarska, Leni Welker


Finale

3. Spieltag U16w-Kreisliga, 16. Dezember 2018

 

Am letzten Spieltag der Jugend-Kreisliga der Altersklasse U16w führte der Weg der Veitsbronner Mädels nach Georgensgmünd, wo gegen die Gastgeberinnen und die Gäste aus Dombühl ein wahres Finale zwischen den vorderen drei Mannschaften der Tabelle anstand. Für die ASV-Mädels mussten zwei Siege her, um sich mit dem Spitzenplatz in dieser knapp besetzten Kreisliga das Startrecht bei der Qualifikation zur Mittelfränkischen Meisterschaft zu erspielen.

 

Die Zuversicht war groß, und auch der Start ins Spiel gelang während der ersten Punkte eigentlich recht gut. Doch während die Georgensgmünder Mädels immer konstanter wurden, stieg bei den Veitsbronnerinnen scheinbar mit jedem Ballwechsel die Nervosität. Nichts im eigenen Spiel erwies sich als selbstverständlich, und mit dem ersten verlorenen Satz setzte Ernüchterung ein.

Im Kopf war allen klar, wie das Spiel nun aussehen sollte, nur gelingen wollte es zu selten. Das blieb auch im zweiten Durchgang so. Doch zumindest Einsatz und Moral stimmten, so dass sich die Mädels Punkt für Punkt den Satzausgleich erkämpften. Mit der gleichen Marschroute – und einer gehörigen Portion Glück – behielten sie auch im Tie-Break die Oberhand. Der erste Sieg war geschafft!

 

Im zweiten Spiel gegen die noch etwas höher eingeschätzten Dombühlerinnen wollte man nun noch einmal neu starten, die Fehler abstellen...kurz: einfach besseres Volleyball spielen. Doch an diesem Tag wollte das einfach nicht gelingen. Die Dombühlerinnen erzielten gleich zu Anfang ein paar durchaus beeindruckende Punkte, und schon war bei den Veitsbronnerinnen die zu hohe Fehlerquote wieder mit von der Partie.

Im Veitsbronner Spiel fehlte jegliche Leichtigkeit, es war zu unbeweglich oder zu unkonzentriert, und ein vielversprechender Spielaufbau gelang viel zu selten An diesem Tag hatten die ASVlerinnen keine Chance, die Dombühlerinnen von der Eroberung der Tabellenspitze abzuhalten und mussten sich mit dem zweiten Platz der Kreisliga-Tabelle zufrieden gaben.

Dies ist aber kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, denn 2019 will man im Bezirkspokal dieser Altersklasse wieder angreifen.

 

Für den ASV spielten: Lara Bamberger, Miriam Falco, Christina Fuchs, Jule Lamprecht, Melissa Minich, Evelyn Orzescu, Maren Rahner, Amelie Schmid, Xenya Vynarska


Punkte für alle

2. Spieltag Jugend-Kreisliga, 18. November 2018

 

Heimspieltag in Langenzenn hieß es für die U16w am 2. Spieltag Ihrer Jugend-Kreisliga. Erfreulicherweise – und vielleicht sogar ein klein wenig unerwartet – waren alle zwölf Spielerinnen einsatzbereit.

Nachdem man zuletzt die ersten Spiele eines Spieltags immer ein wenig verschlafen hatte, wollte das Team nun wacher aus den Startlöchern kommen. Dies gelang mit einem souveränen ersten Satzgewinn gegen die SpVgg Greuther Fürth 2. Vor allem das Aufschlagspiel machte den Unterschied, aber auch einige schöne Spielzüge gelangen. Die Wechsel zum zweiten Satz nahmen ein wenig den Schwung aus dem Veitsbronner Spiel, und es wurde enger. Doch positiv zu behalten bleibt, dass sich die ASVlerinnen nicht verunsichern ließen, sondern sich auch den zweiten Satz erkämpften.

Damit war das Pfllichtprogramm des Spieltages erfüllt. Die Kür gegen die außer Konkurrenz antretenden Mädels der Zweiten vom Post SV Nürnberg bekam noch mehr Trainingscharakter, als diese nur fünf Spielerinnen aufs Feld schicken konnten. Die Entscheidung war also bereits in doppelter Hinsicht vor dem Anpfiff gefallen, doch auch das verabredete Freundschaftsspiel konnten die Veitsbronnerinnen für sich entscheiden – und dies trotz letztlich vieler Spielerwechsel und einer ungewohnten Aufstellung!

Beim abschließenden Spieltag im Dezember gibt es dann bereits das Finale um Platz 1 in der U16w-Kreisliga, bei dem die Mädels noch alles in eigener Hand haben.

 

Für den ASV spielten: Lara Bamberger, Miriam Falco, Christina Fuchs, Marie Heininger, Jule Lamprecht, Melissa Minich, Evelyn Orzescu, Maren Rahner, Amelie Schmid, Emma Steiner, Chiara Traversa, Leni Welker


Zwei Spiele, ein Sieg - und trotzdem volle Punkte

1. Spieltag Jugend-Kreisliga, 21. Oktober 2018

 

Eine auf den ersten Blick seltsame Bilanz konnten die U16-Mädels vom ASV Veitsbronn nach dem ersten Spieltag der Jugend-Kreisliga ziehen.
Beim vom Post SV Nürnberg ausgerichteten Spieltag hießen die Gegnerinnen TSV Dürrwangen und DJK Herrieden.
Da von vornherein feststand, dass die Dürrwanger Mädels altersbedingt außer Konkurrenz und somit außerhalb der Wertung antraten, galt es für die ASVlerinnen weitere Spielpraxis zu sammeln. Dies schlug sich auch in der Aufstellung nieder.
Der Grund für die folgende Dürrwanger Überlegenheit war jedoch nicht die neue Konstellation auf dem Feld, sondern vielmehr die Tatsache, dass die Anweisungen für die Feldverteidigung nicht konzentriert genug umgesetzt wurden. Ein ums andere Mal ließen sich die Veitsbronner Mädels von direkt zurückgespielten Bällen überraschen und kamen daher nie zu einer Punktserie bei eigenem Aufschlag. Relativ deutlich gingen die zwei Sätze somit an Dürrwangen.
Im zweiten Spiel gegen die Herriedener Mädels wurde es dann endlich zum ersten Mal in dieser Saison ernst - und die Veitsbronner Mädels hatten ihren Lehren aus der ersten Begegnung des Tages gezogen. Am Ende hieß es souverän und verdient 2:0 für die ASVlerinnen. Maßgeblichen Anteil hatte Start-Aufschlagspielerin Evelyn, die in beiden Sätzen mit ebenso druckvollen wie sicheren Aufschlägen einen beruhigenden Vorsprung auf die Zähltafel brachte - und die nun wache Feldabwehr, die sich im Gegensatz zum ersten Spiel kaum mehr von ersten, zweiten oder dritten Bällen überraschen ließ.
Auf dem Ergebnis lässt sich aufbauen, und wenn die guten Ansätze im Spielaufbau noch etwas häufiger gelingen, sind die U16erinnen auf einem guten Weg.
 

Für die U16w des ASV Veitsbronn spielten: Lara Bamberger, Miriam Falco, Marie Heininger, Jule Lamprecht, Melissa Minich, Evelyn Orzescu, Maren Rahner, Amelie Schmid