An der Überraschung vorbeigeschrammt

Qualifikationsturnier zur Mittelfränkischen Meisterschaft U16w, 15. Januar 2017

 

Es gibt solche letzten Plätze, die sich genauso mies anfühlen, und es gibt jene, auf die man trotzdem stolz sein kann. Eindeutig zur zweiten Kategorie gehört das Abschneiden der Veitsbronner U16-Mädels beim Qualifikationsturnier zur Mittelfränkischen Meisterschaft, das in Höchstadt ausgetragen wurde.

Dass es die Setzliste nicht unbedingt gut mit den ASVlerinnen meinte, sei vorweg genommen. Man musste sich in der 3er-Gruppe mit beiden späteren Finalisten auseinandersetzen. Mit dem TSV Weißenburg warteten im Auftaktspiel gleich die Erstplatzierten der höheren Bezirksklasse, die ebenfalls in dieser Saison noch ohne Satzverlust waren.

Nach einem nervösen Start erkannten die Veitsbronnerinnen, dass sie durchaus mitspielen konnten. Zwischenzeitlich lagen sie sogar in Führung, konnten den Vorsprung aber nicht bis zum Satzende halten. Dieser erste Satz hatte jedoch Mut gegeben, und so spielten die Mädels nun befreit und mutig auf. Als der Satzausgleich gelang hatten sie zum ersten Mal an diesem Tag die Hände an einer Überraschung. Leider sollte es bei einer Hand bleiben, denn trotz einer weiterhin engagierten Leistung fehlten im Tie-Break mit 11:15 letztlich ein paar Punkte zum Sieg.

Dieses Ergebnis bedeutete, dass man gleich im Anschluss gegen die Heimmannschaft aus Höchstadt, die sechsplatzierten der Bezirksliga weiterspielen musste – die natürlich nun vorgewarnt waren. Doch auch diesen Gegnerinnen machten die Veitsbronner Mädels den Sieg nicht einfach. Letztlich waren es Kleinigkeiten, die zum Satzrückstand führten. Beinahe wäre es dann auch in diesem Spiel zum Veitsbronner Comeback gekommen – 23:25 belegt, wie knapp die Mädels auch hier dran waren.

Zwei Spiele Schiedsgericht in Folge brachten die ASVlerinnen danach aus dem Rhythmus. Neben den intensiven Begegnungen und daraus resultierenden Blessuren, spielte sicherlich die Tatsache eine Rolle, dass einigen Spielerinnen das Schul-Skilager bzw. ein ausgedehntes Auswahltraining aus den Tagen zuvor noch tief in den Knochen steckte. So kamen die Mädels im Spiel um Platz 5 gegen den TSV 2000 Rothenburg nur ganz schwer in Tritt. Einen zähen ersten Satz verloren sie deutlich. Dennoch ließen sie sich nicht hängen und kämpften sich noch einmal zurück ins Spiel und zum Satzausgleich. Der Tie-Break belohnte die Veitsbronnerinnen leider wieder nicht. Die gesamte Zeit rannten sie einem Rückstand hinterher, bis schließlich das eigene Aufbauspiel nur noch ganz selten gelang. Als die Begegnung bereits entschieden war, verletzte sich zu allem Überfluss auch noch Nele an der Schulter, und sie musste direkt vom Feld gebracht werden.

So blieb den ASV-Mädels zunächst vor allem Schmerz und Enttäuschung von einem Turniertag, auf den sie mit ein wenig Abstand erhobenen Hauptes zurückblicken dürfen.

 

Für die U16w spielten: Nele Billenstein, Anja Bruder, Heike Bruder, Sophie Langfeld, Noreen Schraml, Lena Schubert, Leoni Veit


Nervenspiele

3. Spieltag U16w-Kreisliga, 11. Dezember 2016

 

Vor dem letzten Spieltag der U16-Kreisliga belegten die Veitsbronner U16-Volleyballerinnen den ersten Tabellenplatz. Natürlich wollten die Mädels diesen unbedingt halten, und da half es auch nicht, dass die SpVgg Greuther Fürth – eigentlich die engsten Verfolgerinnen der ASV-Mädels – ihre Teilnahme absagen mussten und damit aus dem Rennen waren. Noch immer waren zwei Siege gefordert.

Und auch der kurzfristige krankheitsbedingte Ausfall von Leoni Veit war nicht dazu angetan, die Nerven zu beruhigen…

All diese Anspannung offenbarte sich im ersten Spiel des Tages gegen die DJK Allersberg. Obwohl im Angriffsspiel eigentlich überlegen, agierten die Veitsbronnerinnen viel zu zurückhaltend und mutlos. Viele lange, umkämpfte Ballwechsel und ein zähes Ringen um jeden Punkt waren die Folge. Ein paar gute Aktionen mehr auf Seite des ASV-Teams gaben zum Satzende jeweils den Ausschlag für den 2:0-Arbeitssieg.

Dass das zweite Spiel gegen den TSV Ochenbruck nicht leichter werden würde, war allen Beteiligten klar – und so war auch die Nervosität wieder mit vollem Einsatz dabei. Die Maßnahme, die Sechs ein wenig anders aufzustellen, konnte leider nur zu Beginn des Spiels dafür sorgen, den Finalcharakter auszublenden. Mit Sophie Langfeld und vor allem Lena Schubert hielten ausgerechnet die beiden unerfahrensten Spielerinnen des Kaders das Team mit ihren verlässlichen Aufschlägen immer wieder im Spiel. Und irgendwie gelang es den Veitsbronner Mädels erneut, immer ein paar Punkte Vorsprung ins Ziel zu retten.

Ungeschlagen und ohne Satzverlust stehen die ASVlerinnen zum Abschluss der Kreisliga ganz oben und erreichen damit das Qualifikationsturnier zur Mittelfränkischen Meisterschaft am 15. Januar 2017.

Glückwunsch, Mädels!

 

Für die U16w spielten: Nele Billenstein, Anja Bruder, Heike Bruder, Sophie Langfeld, Noreen Schraml, Lena Schubert


Wie aus zwei Ballpunkten Rückstand zwei Punkte Vorsprung wurden

2. Spieltag U16w-Kreisliga, 27. November 2016

 

Kurzfristig erfuhren die Teams der U16w-Kreisliga, dass ein Teil ihrer Spiele wegen einer organisatorischen Panne nicht wie geplant in Schwabach, sondern erneut in Langenzenn ausgetragen werden mussten – darunter auch das Spitzenspiel zwischen den Tabellenführerinnen von der SpVgg Greuther Fürth und ihren Verfolgerinnen vom ASV Veitsbronn.

Spannender hätten die Vorzeichen kaum sein können: Lediglich zwei Ballpunkte trennten die Teams beim Anpfiff, und genauso entwickelte sich das Spiel. Kaum einmal gelang es einer Mannschaft mehr als zwei Punkte Vorsprung auf die Zähltafel zu spielen. Dass die Gegnerinnen von der SpVgg mehr Druck machen und auch aushalten würden als die Teams, denen man am ersten Spieltag begegnet war, stand von vornherein fest. Dennoch ließen sich die Veitsbronnerinnen verunsichern und agierten zu schüchtern und zu vorsichtig, um ihre Stärken voll ausspielen zu können. Im Finale des Satzes behielten sie jedoch die Nerven und gingen letztlich mit drei Ballpunkten Vorsprung durchs Ziel. Im zweiten Satz schien sich das Spiel unverändert fortzusetzen, bis sich der Knoten zur Satzmitte plötzlich löste. Im Veitsbronner Spiel war auf einmal mehr Mut, und sofort gelangen mehrere direkte Punkte mit Angriff und Aufschlag hintereinander. Diese Steigerung gab Sicherheit und entschied das Spiel zu Gunsten der ASVlerinnen.

 Nun waren die Gastgeberinnen gegen den TSV Burgbernheim natürlich die klaren Favoritinnen, und dieser Rolle wollten sie gerecht werden, um die Tabellenführung zu behalten. Dies gelang ihnen in beeindruckender Manier mit zwei weiteren klaren Satzerfolgen. Erwähnenswert auch die Leistung zweier weitere 6er-Feld-Debütantinnen – Luna Meyer und Anna Fürst – die sich gut ins Team einfügten und ihren Teil zum erfreulichen Zwischenstand bei der U16w beitrugen.

 

Für die U16w spielten: Nele Billenstein, Anja Bruder, Heike Bruder, Anna Fürst, Luna Meyer, Noreen Schraml, Leoni Veit


… noch‘n Saisonauftakt

1. Spieltag U16w-Kreisliga, 13. November 2016

 

Nun ist auch die Veitsbronner U16w in ihre Kreisliga-Spielzeit 2016/17 gestartet – und das überaus erfolgreich! Lediglich zwei Ballpunkte trennen die Mädels nach den ersten beiden Spielen vom Platz an der Sonne.

Dabei stand erst eine Woche vorher endgültig fest, dass das Team ausreichend besetzt sein würde und somit antreten könnte.

Als Gastgeberinnen empfingen die Veitsbronnerinnen in der Langenzenner Halle zunächst das Team aus Katzwang-Schwabach. Aller Anfang ist bekanntlich nervös, doch schnell stellten die Mädels fest, dass man über Bewegung und mutige Aktionen in Aufschlag und Angriff die Kontrolle über das Spiel gewinnen konnte. So wuchs das Punktepolster stetig an, gab Sicherheit, und es gelang der erste Satzgewinn. Im Gefühl, dass es schon so weiterginge, ließen es die ASVlerinnen nun ein wenig schleifen. Prompt wurde das Spiel eng und spannend, doch rechtzeitig zum Satzende besannen sich die Mädels auf die Stärken des ersten Satzes und machten den Deckel auf den ersten Sieg.

Mit dem TV Lauf wartete im direkt folgenden Spiel ein Gegner mit einer ähnlichen Spielanlage wie zuvor. Nun zeigte sich, wieviel Wettkamperfahrung wert ist. Das Veitsbronner Spiel war von vornherein selbstverständlicher, und auch die Neulinge unter den Neulingen im 6er-Feld – Sophie Langfeld und Lena Schubert – steuerten ihre Punkte zum souveränen zweiten 2:0 des Spieltages bei.

 

Für die U16w spielten: Nele Billenstein, Anja Bruder, Heike Bruder, Sophie Langfeld, Noreen Schraml, Lena Schubert, Leoni Veit