Auswärtssieg Damen 1 in Bayreuth

3. Spieltag Landesliga Nord-West, 11. November 2017

 

Gegen den BTS Bayreuth konnte der ASV sich mit 3:1 (25:21; 17:25; 25:20; 25:18) durchsetzen.

Das es nicht einfach wurde war von vornherein klar, gleich fünf Ausfällen musste Veitsbronn hinnehmen, neben den Langzeitverletzten Ronja Bernreuther und Sara Jakovljevic fielen auch noch Ellen Schegner, Nadine Blamberger und Maria John aus. Aber dieses Jahr ist der ASV besser aufgestellt und so konnte dank Anna Zimmermann, Laura Späth und Ines Hackel doch noch eine Mannschaft gestellt werden.

Leider merkte man der Mannschaft an, dass Sie in dieser Konstellation noch nicht zusammen gespielt hat. Viele Abstimmungsfehler und damit leichte Punkte für den Gegner brachten Bayreuther immer wieder ins Spiel. Zwar konnte man den ersten Satz noch mit 25:21 gewinnen, im zweiten Satz stieg die Eigenfehlerquote immer mehr an, gleichzeitig konnte Bayreuth mit guten Aufschlägen den Druck verstärken und ging immer weiter in Führung und konnten den Satz auch klar für sich mit 17:25 entscheiden.

Coach Alwin Bamberger war da auch sichtlich angefressen: “ Sicher spielte Bayreuth in dieser Phase gut mit, aber wir waren ohne Zutrauen und viel zu zaghaft in unseren Aktionen“. Eigentlich haben wir daran in den letzten Trainings daran gearbeitet, aber leider ist halt Spiel was anderes als Training.

Er reagiert dann auch mit einer Umstellung Ines Hackel und Birgit Grund tauschten Ihre Positionen. Zwar musste Grund somit die ungewohnte Mittelblockerposition spielen, aber mit Hackel als Außenangreifer stabilisierte sich Veitsbronn langsam, zwar waren immer noch viele Fehler im Spiel des ASV gefährlich werden konnte Bayreuth Veitsbronn aber nicht mehr.

Nächstes Wochenende steht mit Weißenburg ein sicher stärkere Gegner bereit, hoffentlich mit den einen oder anderen wieder an Bord.


Derbysieg gegen SV Schwaig

2. Spieltag Landesliga Nord-West, 21. Oktober 2017

 

Starke Leistung der Landesligavolleyballerinnen des ASV Veitsbronn, die in eigener Halle, den Aufstiegsaspiranten Nummer 1 SV Schwaig mit 3:2 (25:22; 18:25; 21:25; 25:13; 15:11) besiegen konnten.

"Schwaig hat eine sehr starke Mannschaft unter anderen mit Iryna Aab (früher 1. Bundesliga bei VfB 91 Suhl und VT AURUBIS Hamburg) und Andrea Bärtl die auch schon beim ehemaligen Zweitligisten VfL Nürnberg gespielt hat, zwei starke und vor allen große Angreiferinnen in Ihren Reihen. Beim Vorbereitungsturnier in Schwaig haben Sie eine starke Leistung gezeigt und im Endspiel gegen den Bayernligisten VC Katzwang-Schwabach geschlagen. Da sind wir nur 5. Geworden, und ich denke, Schwaig hat uns etwas unterschätzt", so der ASV Coach Alwin Bamberger.

Leider musste Veitsbronn auf Sara Jakovljevic und Ronja Bernreuther verletzungsbedingt verzichten.

Der ASV kam zuerst besser ins Spiel konnte immer einen knappen Vorsprung halten, Schwaig blieb zwar dran konnte den Satzgewinn des ASV (25:22) aber nicht verhindern. Leider kamen nun die Gäste stärker auf, die Veitsbronnerinen zeigten sich einfach zu passiv und mußten den Satz schließlich mit 18:25 abgeben.

Im Dritten war Veitsbronn lange gut dabei am Ende jedoch war die 1,90m große Iryna Aab im Außenangriff nicht zu Halten und so ging der Satz mit 21:25 an Schwaig.

Doch am Rande der Niederlage zeigten sich die Veitsbronnerin plötzlich kämpferisch, holten in der Abwehr viele Bälle und machten fast keine Eigenfehler mehr. Die überragenden Spielführerin Carolin Bub im Angriff und Antonia Bogendörfer im Aufschlag ließen Schwaig nicht mehr ins Spiel kommen und ungefährdet Veitsbronn den Satz mit 25:13 gewinnen.

Aber damit nicht genug auch im Tiebreak neigte sich das Blatt zu Gunsten der Veitsbronnerinen, Schwaig haderte mit einer Entscheidung des Schiedsgerichtes und konnte zwar durch gute Aufschläge nochmal ein wenig herankommen, aber den 3:2-Sieg nicht mehr verhindern (15:11).

Coach Bamberger war dann auch zufrieden: "Am Anfang war es noch kein gutes Spiel aber gerade der 3. Satz war super Volleyball auf beiden Seiten, danach wirklich eine klasse Vorstellung. Manchmal sind einige noch zu unerfahren, aber wir haben ja noch Zeit, die Saison ist ja noch jung."

 

Im zweiten Spiel gegen den TSV Röttingen war jedem klar das dies kein einfaches Spiel werden würde, denn dem ASV steckte noch das erste Spiel in den Knochen und Röttingen spielte letztes Jahr auch oben mit.

Im ersten Satz ging es jedoch gut los, der ASV beherrschte das Spiel nach Belieben und konnte sich schnell absetzen. Veitsbronn spielte zwar glanzlos, aber souverän und gewann verdient mit 25:15.

Leider ist ein Spiel aber nicht nach einem Satz vorbei, und Veitsbronn verfiel plötzlich in eine Lethargie. Nichts wollte mehr gelingen. Röttingen spielte groß auf, machte gute Aufschläge und konnte sich auch im Angriff immer besser in Szene setzten. Der ASV lief immer einen zum Teil großen Rückstand hinterher und konnte erst zum 24:24 ausgleichen - und schließlich doch noch mit 26:24 gewinnen.

Ähnlich auch der 3. Satz, Röttingen versuchte alles, Veitsbronn machte das Nötigste, und dies langte dann auch schließlich zum Ende 25:20 und damit 3:0.

"Ich hab mir schon gedacht, dass es schwer wird, aber dass es so schwer wird hätte ich nicht gedacht. Wir haben nach dem 1.Satz gemeint, es wird ein Spaziergang, da hatte aber Röttingen was dagegen. Klar war nach dem ersten Spiel der Dampf raus, aber Kompliment an die Gäste, die haben wirklich alles gegeben. Wir waren dann im Endeffekt doch zu überlegen", so Trainer Alwin Bamberger nach dem teils sehr Nerven aufregenden Nachmittag.

Der Lohn ist die Tabellenführung und die wurde dann auch noch gebührend gefeiert.


SAISONSTART IN DER LANDESLIGA GEGLÜCKT

1. Spieltag Landesliga Nord-West, 7. Oktober 2017

 

Mit einem ungefährdeten 3:0 (25:16; 25:21; 25:20), gegen den FC Dombühl, starten die Damen des ASV Veitsbronn in die neue Volleyballsaison.

Nach 12 Jahren Bayernliga, Regionalliga und als Highlight 2 Jahre in der 3. Liga, ist der ASV Veitsbronn, wieder am Startpunkt Landesliga angekommen. Das hat viele Gründe und es wäre mühselig zurück zu schauen, denn es hat sich viel getan in Veitsbronn. Seit lange stehen wieder mal 12 Spielerinnen im Kader. So ist es nun ein kompletter Neuanfang und genau wie vor 12 Jahren schaut der ASV gespannt wohin die Reise geht.

Lange hat es so ausgeschaut, als würde es überhaupt keine Mannschaft geben. Neben Anja Grund und Katrin Stahl, die beide Ihr Studium abschließen wollen und sich eine Auszeit nehmen, steht auch Spielführerin Lena Adler, die kurzfristig ein Sabbatical-Jahr einlegt und auf Weltreise gegangen ist. Aber dann konnte Veitsbronn doch noch gleich fünf Neuzugänge verpflichten. Von TSV Cadolzburg kamen Zuspielerin Sandra Tröger und Mittelblockerin Antonia Bogendörfer, von Post SV Nürnberg Diagonalspielerin Nadine Blamberger und Libero Johanna Bühl ins Team und von der 2. Mannschaft Unversalspielerin Maria John.

Umso erstaunlicher dann aber wie gut es dem ASV gelang in die neue Saison zu starten. Gleich zu Beginn setzte Veitsbronn den Gegner mit guten Aufschlägen unter Druck und konnte sich so gleich mit 12:6 absetzen und den Satz ohne Probleme zu Ende spielen (25:16).

Dieser Schwung konnte auch in den zweiten Satz mitgenommen werden, eine sichere Annahme um Außenangreiferin Maria John ermöglichte es immer wieder zu Punkten und schnell mit 18:12 zu führen. Dann war man sich zu sicher und Dombühl kam langsam heran, aber immer wenn es eng wurde war Spielführerin Carolin Bub da und stellte den Gegner vor unlösbaren Aufgaben in der Abwehr und so konnte auch Satz zwei mit 25:21 gewonnen werden.

Im 3. Satz warnte Trainer Alwin Bamberger sein Team nicht zu Siegessicher zu sein und verstärkte mit Diagonalspielerin Ines Hackel für Ronja Bernreuther den Block. Zwar war der ASV immer mit einen oder zwei Punkten vorne, konnte sich aber bis zum 10:9 nicht entscheidend absetzen. Dombühl zeigte gute Abwehraktionen und konnte auch einige Aufschlagspunkte verbuchen. Doch Mittelblockerin Ellen Schegner und Carolin Bub zeigten dann Ihre ganze Erfahrung und brachten Veitsbronn mit guten Blockaktionen und starken Angriffen mit 18:12 in Führung, damit war das Spiel dann auch gelaufen (25:20) und der erste Sieg eingefahren.

 

Alle unsere Neuen kommen zwar aus unterklassigen Mannschaften zeigen aber schon erfreulich gute Leistungen und auch das Sie in der höheren Klasse gut mitspielen können. Heute haben wir Dombühl überrollt und keine Zeit zum Atmen gegeben, fast keine leichten Eigenfehler und sicheres Sideout, so kann es gerne weitergehen. Als Ziel haben wir uns einen Platz unter den ersten 3 vorgenommen und werden alles dran setzten den auch zu erreichen, so Coach Alwin Bamberger nach den Spiel.

 

Es spielten: Ronja Bernreuther, Carolin Bub, Johanna Bühl, Lisa Gürke, Ines Hackel, Sara Jakovljevic, Maria John, Ellen Scheger